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Das Experiment – Reich mit Aktien?

Ich kenne ehrlich gesagt nur einen Mann der durch Aktien Investitionen Reich geworden ist. Genau, Warren Buffett (Warren Buffett: Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie. auf Amazon anschauen)! Trotzdem wird im Internet viel versprochen und propagiert. Daher wollte ich es genauer wissen und habe im Jahr 2020 ein Experiment gestartet.

Ich möchte dies nun wissenschaftlich fundiert angehen und nicht einfach auf gut Glück alles kaufen was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Es gibt dabei viele Gründe die gegen den Aktienmarkt sprechen:

Die erlangten Renditen in der Vergangenheit sagen nichts über zukünftige Renditen aus. Nur weil das die letzten 50 Jahre geklappt hätte, bedeutet es nicht das dies auch die nächsten 50 Jahre klappen wird. Volkswirtschaften verändern sich, neue Technologien erscheinen. Ist es in unserer modernen Welt überhaupt möglich unterbewertete Aktien zu finden? Gibt es Aktien in 50 Jahren überhaupt noch?

Ich freue mich sehr wenn Ihr mich bei diesem Experiment unterstützen könnt. Was könnte ich aus eurer Sicht besser machen?

Das Anlageziel

Jedes Projekt und jedes Vorhaben folgt einem bestimmten Ziel. Mein Ziel mit diesem Depot ist es bis 2030 ein 1 Million Euro Vermögen (Ich tue mich an dieser Stelle schwer eine Zehl zu nennnen, aber ohne konkretes Ziel ist der Erfolg nicht meßbar) durch Aktien aufgebaut zu haben und davon „theoretisch“ Leben zu können. Nicht das ich es zwingend Vorhabe nicht mehr zu arbeiten es geht hier eher um den Selbstbeweis sowie der Frage nachzugehen kann ein „normaler“ Mensch ein Vermögen mit Aktien aufbauen? Ganz im Ernst ich habe meine Zweifel. Denn wie eingangs gesagt kenne ich nur Warren Buffett, die meisten Reichen haben Ihr Vermögen durch ihre unternehmerischen Tätigkeit erlangt.

Die Anlagestrategie

Wenn überhaupt kann eine Rendite und der Zinseszins nur langfristig funktionieren. Daher läuft dieses Experiment auch über 10 Jahre.

Liest man Fachbücher und glaubt den Experten dann lohnt es sich nicht für Anfänger in Einzelaktien zu investieren. Hier werden sogenannte ETFs empfohlen.

Da dies aber etwas zu langweilig wäre und ich mit diesem Experiment auch gleichzeitig wissen will ob mir mit der Auswahl von Einzelaktien eine ähnliche Rendite zu erwarten wäre verwalte ich daher ein zweites Depot indem außschliesslich Einzelaktien gekauft werden sollen.

Die Sparrate hängt natürlich vom Einkommen ab. Grundsätzlich bräuchte ich kein monatliches Budget wenn bereits Startkapital vorhanden ist. Das Budget wird auf 1.000,- EUR pro Monat angelegt.

Startkapital (Ausgangsdepot): 7.777,- EUR

Sparrate (monatlich):              1.000,- EUR

Kauf von Einzelwerten maximal bis ca. 2.000,- EUR.

Rendite oder Wachstum?

Die nächste Möglichkeit bei der Investition in Einzelaktien ist die ob lieber Wachstumswerte oder Dividendentitel gekauft werden sollen (in der Literatur findet man dazu Tonnenweise Vergleiche). Wachstumsaktien haben natürlich ein höheres theoretisches Kurspotential (siehe z. B. Tesla) damit einhergend allerdings auch ein deutlich größeres Risiko. Im Prinzip kann man sagen umso höher das Kurspotential umso höher das Risiko.

Für mein Aktiendepot wähle ich eine Doppelstrategie:

Am Anfang ist das vorhandene Kapital sehr gering und Dividendaktien bieten nicht genug Rendite um das Vermögensziel zu erreichen. Ich werde daher unweigerlich auf Wachstumsaktien setzen müssen, allerdings nicht ausschliesslich denn wenn eine Valueaktie günstig eingesammelt werden kann, dann werde ich das auch tun.

Depotübersicht

Die Kontrolle des Depot-Fortschritts und die Entwicklung der einzelnen Anlagen überwacht und analysiert, um gegebenenfalls eingreifen zu können.

 

Mein Depot habe ich seit 15 Jahren bei der Consorsbank mit der ich sehr zufrieden bin.

„Wenn Ihr über den Empfehlungslink ein Konto bei der Consorbank eröffnet, erhaltet Ihr eine Prämie in Höhe von 40,- Euro für die Eröffnung eines Sparplans“